Tagung
»Mein Gemüth ist Ihnen nie näher, als wenn ich weit von Ihnen bin«.
Neue Zugänge zu Johann Peter Hebels Briefwerk
veranstaltet vom Hebel-Archiv Heidelberg in Zusammenarbeit mit der BLB Karlsruhe
17. / 18. September 2026
Badische Landesbibliothek Karlstuhe
17. September 2026
| 09.30 | Begrüßung |
| 09.45 | Alexander Knopf „Mikrologen und Wortfüßler“. Beobachtungen zur Epistolarik bei Johann Peter Hebel |
| 10.30 | Florian Telsing Apokryphische Sendungen. Versuch über eine Theorie der brieflichen Schreibform bei Johann Peter Hebel |
| 11.30 | Fabian Goppelsröder Der Brief als Kleine Form |
| 12.15 | Paul Whitehead „Abermal ein Brief voll geplaudert!“ Zur kommunikativen Selbstformung in Johann Peter Hebels Briefen |
| 14.00 | Monika Schmitz-Emans Die Drossel und die Ananas. Resonanzen zwischen Hebel und Jean Paul |
| 14.45 | Andreas Beck Auferstanden von den Toten? Hebels moribunde Reanimation von schreibendem Freund und poetischem Werk in einem Brief an Sophie Hauffe |
| 16.00 | Thomas Schestag Larven über Larven |
| 19.00 | Ulrike Draesner Wie man sich bettet, so liegt man (Abendvortrag) |
17./18. September 2026
Badische Landesbibliothek Karlstuhe
18. September 2026
| 09.30 | Jochen Strobel Briefe als ‚Akteure‘ und als autoritative Schriftmedien in Johann Peter Hebels Kalendergeschichten |
| 10.15 | Johann Anselm Steiger Hebels sog. eschatologischer Brief vor dem Hintergrund der frühneuzeitlichen Befassung mit den quatuor novissima |
| 11.15 | Guido Bee Spuren spätaufklärerischen Denkens in Hebels Briefwerk |
| 13.00 | Thorsten Fitzon „Was ist denn Schreiben mehr als Reden?“ – Zur Vorläufigkeit des Schreibens in Hebels Briefen |
| 13.45 | Jakob Brüssermann Hebel der Zirkelschmied. Über schelmische Ehrlichkeit |
| 15.00 | Bernhard Stricker Hebel und die optische Telegraphie |
| 15.45 | Peter Rishaus Hebel als Ratgeber |